Stößt du bei deiner Annäherung auf Hindernisse? Wie kannst du mit diesen kreativ umgehen?

TeilnehmerInnen-Stimmen:

Meine Reflexion dazu: ich bin mutig, meiner inneren Stimme zu folgen und tue, was sich für mich stimmig anfühlt. Ich habe gelernt auf die ersten Impulse in mir zu achten und diesen zu folgen, durch die positive Erfahrung (gute Rückmeldungen, Feedback) wächst zum einen mein Mut mich noch mehr zu trauen und zum anderen erlebe ich, dass ich diesen ersten Impulsen noch mehr vertraue und ihnen mehr Gewichtung gebe. … Ein Wunsch an mich: Ich vertraue meiner Tat-, Schubkraft genauso wie meiner Ruhekraft…

Wie ich Selbstwirksamkeit entfalte: Ich sehe mich aufgrund meiner schriftlichen Kommunikationsfähigkeit und dem Wissen um die auf gesunde Entwicklung ausgerichtete Gesprächsführung als Vermittlerin:
* In der Online-Lehre zwischen Studierenden und Dozierenden
* Zwischen Mensch und Natur
* Selbstwirksamkeit erfahre ich auch im Austausch mit Gleichgesinnten.
* Was für mich aufgrund mangelnder Einsicht und mangels fachlichem Verständnisses z.Zt. nicht handhabbar erscheint, ist die Impfentscheidung. Ich tendiere inzwischen dazu, der Urteilsheuristik der Masse zu folgen, anstatt meiner inneren Stimme. Inzwischen kann ich aber auch nicht mehr differenzieren: Ist es meine Angst vor der Ungewissheit bzgl. der Impffolgen oder eine tatsächliche innere Unstimmigkeit? Was wäre eine vernünftige Entscheidung, mit der ich Verantwortung übernehme und auch in Zukunft gut leben kann?

• Ich finde es wichtig trotz Vorgaben und Einflüsse von „außen“ nach innen zu schauen: auf die eigene Stimmigkeit und auf das, was Vertrauen weckt.
• Das heißt: Autonom sein, bleiben und darum ringen. …
• Dazu gehört auch, nach dem zu schauen, was schon da ist → Ressourcen. …
• Wichtig ist mir, diese Kohärenz auch in der spirituellen Ebene kontinuierlich zu verankern. (Praktiken, Riten…)

Diverse kulturelle Systeme (Medien, Politiker, Institutionen etc.) verstärken seit rund anderthalb Jahren massiv ein Klima der Angst. Ihre Motive mögen unterschiedlich sein, im Effekt wird diese Angst aber dazu genutzt, um Kontrolle und Zwang in vielen Lebensbereichen durchzusetzen. … Um kulturell wirksam werden zu können, gilt es zunächst die Muster zu stoppen und die Angst zu distanzieren. Zwei Wege bieten sich dazu an: Reflexion (Realitätscheck) und Vertrauen. …
Zweitens nenne ich die politischen Maßnahmen, die ich als wirklich bedrohlich einschätzte, auch beim Namen, lasse mich also nicht von dem Framing einschüchtern. Eine Analogie ist vielleicht das Märchen vom Rumpelstilzchen: Der Dämon verliert seine Macht, als er bei seinem Namen genannt wird. Zugleich wurde es leichter, Möglichkeiten zu sehen, diesen Gefahren zu begegnen. …
Vertrauen entwickeln konnte ich allerdings durch die Erfahrung von Selbstwirksamkeit – individuell, indem ich meine Ressourcen nutze, z.B. meine Analysefähigkeit, und kollektiv durch Austausch mit anderen Menschen. …
Letzteres (Kohärenzgefühl) kann ich auch stärken, indem ich im Sinne eines Reframings Geschehnisse aus einer anderen Perspektive betrachte und neu bewerte. Wir lernen am besten durch eigene Erfahrungen, die wir reflektieren. Ich habe in den letzten Monaten Einsichten gewonnen, die ich ohne diese Ereignisse nicht bekommen hätte. Im Sinne einer Bewusstseinsentwicklung als Lebens-Soll kann ich sie deshalb auch als ein Geschenk begreifen.

Wenn wir dankbar sind, geben wir der Angst weniger Raum! … Oft hilft mir eine einfache Frage: Wofür bin ich dankbar?
z. B.: In meinen Beziehungen von:
Mensch zu Mensch
Mensch zu Tier
Mensch zur Natur
Mensch zum Spirituellen
Ich kann Dankbarkeit empfinden für Vergangenes, selbst für herausfordernde, schwierige Zeiten
.

Ich praktiziere es verstärkt, bei meinen Begegnungen aus jedem Lebensbereich, bewusst andere Themen als Corona anzusprechen. Nach dem Motto: Es gibt auch noch etwas anderes in unserem Leben, das mindestens so wichtig ist.
Es hilft mir auch, mich ehrlich, aber auch offen für andere Meinungen zu äußern. Dabei versuche ich bei mir zu bleiben und den Respekt für mein Gegenüber und dessen Meinung zu behalten, ggf. auch explizit zu machen. Das gibt mir das Gefühl im Dialog bleiben zu können.
Es war auch wichtig für mich, zunächst für mich meine Position zur Impfung klar zu erfassen. Ich bin bereit diese zu Vertreten und auch ggf. die Konsequenzen zu tragen.
Je klarer ich für mich bin (in diesem Thema), um so unabhängiger fühle ich mich. Damit empfinde ich mich selbstmächtig.

Ein Kommentar zu “Stößt du bei deiner Annäherung auf Hindernisse? Wie kannst du mit diesen kreativ umgehen?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: