Was willst und kannst du tun, um dich deiner Vision anzunähern?

Als Einstimmung diente die (zusammengefassten) Ergebnisse der 2. Etappe in Form einer geleiteten Imagination mit dem Leitsatz: „Stell dir vor in 20 Jahren, du bist die Veränderung, die du für dich und die Welt wünschst.“

Im Anschluss an die Imagination erfolgte der Austausch zur Frage „Was willst und kannst du tun, um dich deiner Vision anzunähern?“. Nachfolgend findest Du die ANTWORTEN DER TEILNEHMERINNEN:

In Beziehung zu Menschen treten ist mir ganz wichtig, zu mir selber, zur Natur alles hat Platz, das hat etwas wie Offenheit. Ich sehe mich dadurch als Suchende nach einer liebenden Haltung. Diese Erkenntnisse sind für mich durch alle diese Ebenen hindurch gegangen.

Mein kurzfristiges Nahziel: ich wünsche mir, dass ich mit der Technik besser klarkomme. Ich kann mir eine Vertiefung vorstellen vielleicht auch mit einer Gruppe. In Vorbereitung auf heute war in mir -das Ziel des Pariser Abkommen- , diese Ziele 2041 übertroffen zu haben.
Die Herausforderung ist, daß mir bewusst wird was ich fühle und möchte, für mich, meine Lieben und die Menschheit das was andere auch möchten. Mich beschleicht oft der Zweifel wie sich unsere Werte entwickeln und geliebt wird und was andere Menschen für Werte haben, anders ist als ich denke dass das schön wäre. Oft sind in Diskussion die materiellen Werte, an was messen wir uns?

Mein Lernprozess: Wie kann ich trotz Abwendungsimpulsen innerlich wieder in einen Annäherungs- und auch Kohärenzmodus kommen? … Am meisten hat mich die Selbstsorge angesprochen: dass ich meine Kohärenz spüre, bewahre und zugleich weiterentwickele – und damit auf mein Umfeld ausstrahle. Diese Selbstwirksamkeit ist mir wichtig. Ich möchte mein nahes Umfeld neu gestalten. In meinem jetzigen Umfeld ist das Vertrauen weitgehend zerstört. … . Ich möchte mich auf die Sachen konzentrieren, die ich noch beeinflussen kann. Ein neues, selbst gestaltetes Umfeld ist im Moment das Projekt, das ich stark angehe. Eine andere, laufende Sache, mit der ich vielleicht auch in die Kultur hinein wirken kann, will ich vorher noch abschließen. … Vor allem Natur ist unglaublich wichtig geworden, aber auch das Universelle, das über das Globale hinaus geht, selbst über die Biosphäre, die ja auch mit der Erde verbunden ist. Das ist eine Dimension, mit der ich immer wieder in eine stimmige Resonanz gehen kann. Ich bin noch am Üben, wie das noch besser gelingen könnte. Das ist eine positive Erfahrung, die ich im Moment mache und die mir sehr hilfreich ist.

Die Selbstfürsorge begleitet mich seit Jahren und sie wird mich bis zum letzten Atemzug beschäftigen. Die Natur, ich bin viel in der Natur, ich bin kurz nach fünf aufgestanden und hab Kartoffeln in die Erde hinein gelegt, die Kartoffeln müssen hinaus und ich habe eine Kraft bekommen, die Verbindung mit der Natur und dem Universum. Was möchte ich noch tun? Aufräumen in mir, schauen was stimmt nicht, wo bin ich noch mit jemanden im Knatsch, wo kann ich mich noch versöhnen.

Ich studiere im dritten Semester Soziale Arbeit. Ich hatte schon vor Corona diverse Visionen, was ich gerne erreichen möchte für die Welt. Mein Ziel ist in Frieden und Harmonie mit mir selbst und der Welt zu sein. Ich habe das Gefühl, dass diese Unruhen überall – auch in mir selbst- sind. Das hat mich motiviert eine Art „Weltsingen“ auf den Weg zu bringen…. Jeder kann mitmachen. Ich fand die Idee so schön, weil man beim Singen ja keine Angst empfinden kann und dann mal für einen Moment aus dem Angst Modus herauskommt…

Klarheiten schaffen: ich habe letztes Jahr mein Haus und meinen Garten aufgeräumt und entrümpelt, ich mache das jetzt noch mal intensiver als vorher und bin mir bewusster geworden- was brauche ich wirklich? … dass ich nur noch die Dinge in meinem Haus, in meinem Garten haben möchte, die mir Kraft bringen. Und mit dieser Kraft und aufgeräumt sein, trete ich im wahrsten Sinne vor die Tür…

In einer Mischung von Resignation und Trauer und unguten Gefühl geht es darum, dass man sich gegenseitig aufbaut zusammen Meditation macht, das wir gucken, was machen diese Nachrichten mit uns und wie können wir trotzdem in Frieden bleiben… Und die Verbindung mit der Natur , ist das was wirklich gut tut oder mit lieben Menschen das ist ne Sache, die helfen einem.

Morgen startet Studio S, steht für Stimmigkeit und Salutogenese & Sandra, ein online Studio, über stimmige Themen- zum Körper, die Salutogenese… ich habe Interviewpartner und bin seit Wochen beflügelt. Ich habe mir in den letzten Wochen und Monaten den Wunsch erfüllt, ich habe das Bedürfnis im kulturellen Bereich etwas beizutragen. … Ich versuche die Technik und die Natur zusammen zu bringen.

Ich sehe die Zukunft oft düster und angstvoll, vor allem im nahen mitmenschlichen Bereich. Das hat mich im letzten Jahr dazu bewogen mich mit Menschen zu verbinden, die so ähnlich denken salutogen denken und sich auch mit Nachhaltigkeit und Ressourcen Schonung beschäftigen und ich habe gestern Abend dazu eine Hypnosearbeit mit mir selbst gemacht, um in diese Ebenen zu kommen und ich kann das sehr gut über das Unterbewusstsein. In der Gedankenwelt fühle ich mich zu sehr gestört, auch durch meine Patient:innen und durch mein Umfeld. … durch die Natur, durch die Wasserfälle, das Wasser, das Licht, die Farben. Zurück auf der „Insel der Visionen“ gestaltet sich das neue Leben, die neuen Gedanken. Es entwickelt sich dort die neue, friedliche , kreative, liebende, spielerische, leichte, geistreiche Welt unter den dort lebenden sich Wohlgesinnten.

Für mich ist es gerade ´das Kleine`. Ich spüre, über meine eigene Wahrnehmung kann ich von mir selber Verbindungen herstellen. Es passieren mir gerade sehr interessante und auch lustige Sachen, zum Beispiel das Bedürfnis Pop Songs zu hören im Radio und dann tanze ich morgens zum Pop Song um den Tisch herum. Der Tag fängt dann schon ganz anders an. Ich bin auch Musikerin und jetzt singe ich für mich, ich singe gregorianische Psalmen. Das tu ich für mich. … Ich habe dabei eine unglaubliche Verbundenheit gespürt und genau das sollte Platz kriegen. … Da geht es mir auch um eine Stimmigkeit mit mir selber und meiner Wahrnehmung, meinen Ressourcen und dem Guten was ich in die Welt bringen möchte.

Das Vernetzen woanders und im Kopf frei zu sein etwas anderes zu denken an einem anderen Ort.

Ich fand es schön, dass es durch ein Gespräch mit meiner Tochter in der nächsten Generation weitergeht und welche offenen Türen sie erlebt hat und alle waren begeistert.

Je mehr ich in Kontakt mit mir bin, bin ich auch in Kontakt mit den anderen mit Menschen. Die Selbstfürsorge: ich gucke nachhaltig, was tut mir gut.

Ein Kommentar zu “Was willst und kannst du tun, um dich deiner Vision anzunähern?

  1. Guten Morgen,
    danke Euch allen, die an diesem Prozeß wirken.
    Ich nehme Bezug auf den viertletzten Absatz, geschrieben von der Musikerin, die „das Kleine“ lebt.
    Liebe Musikerin,
    angesprochen hat mich das Singen der gregoranischen Psalmen.
    Interessiert mich. Magst Du mir schreiben welche Psalmen/Lieder dies sind oder mir einen link hierzu mailen.
    Ich lerne gerade Lieder von Peter Deunov in einer Gruppe singen. Geht etwas in die Richtung der gregoranischen Psalmen. Und ich lerne die „Paneurythmie“ tanzen, seit 3 Jahren. Diese wird auch zu einer wunderbaren Musik getanzt. Die ryhtmischen Bewegungen stellen eine harmonische Verbindung in mir und mit allen Menschen, der Natur und dem Universum her. Wie Du schreibst „ich habe dabei eine unglaubliche Verbindung gespürt“.
    Die Musik und die harmonichen Körperbewegungen tun mir gut und meiner Umwelt.
    Der Prozeß meiner Entwicklung zu mehr Menschlichkeit erfolgt dabei nicht ausschließlich auf der Verstandesebene, sondern wird in das Körperliche gebracht und somit tiefer umgesetzt.
    Freue mich von Dir zu hören.
    Liebe Grüße,
    Gertrud

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